Schweizer Versichertenkarten-Prüfer (KVG / LAMal)
Online-Prüfer für Schweizer Versichertenkarten (VeKa / KVG) mit Präfix 807560 und Luhn-Prüfsummenalgorithmus.
Über die Versichertenkarte (KVG / LAMal / VeKa)
Die Versichertenkarte (VeKa), in der Westschweiz Carte d'assuré genannt, ist die obligatorische Chipkarte aller Schweizer Krankenkassen nach dem Krankenversicherungsgesetz (KVG).
Unter der technischen Koordination der SASIS AG gewährleistet das Nummernsystem die sichere elektronische Abrechnung zwischen Ärzten, Spitälern, Therapeuten und Apotheken.
Aufbau & Struktur der Schweizer VeKa-Karte
Die Schweizer Versichertenkartennummer (VEKA-Nr.) umfasst 20 numerische Ziffern gemäss ISO/IEC 7812 / GS1:
| Position | Feld | Länge | Bedeutung & Regel | Beispiel |
|---|---|---|---|---|
| 1 bis 2 | Anwendungscode | 2 Ziffern | Präfix "80" für Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung | 80 |
| 3 bis 5 | Ländercode | 3 Ziffern | Numerischer ISO-Ländercode "756" exklusiv für die Schweiz | 756 |
| 6 | Regime-Kennung | 1 Ziffer | Kennziffer "0" für die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach KVG | 0 |
| 7 bis 19 | Versicherten-Seriennummer | 13 Ziffern | Individuelle Kartenseriennummer gemäss Vorgaben der SASIS AG | 1234.5678.9012 |
| 20 | Prüfziffer | 1 Ziffer | Integritätsprüfziffer berechnet nach dem Luhn-Algorithmus (Modulo 10) | 7 |
Offizieller Algorithmus (Luhn Modulo 10 — ISO/IEC 7812)
Vorgeschriebener Prüfalgorithmus für elektronische Versichertenkarten:
S = Σ (Luhn(d[i])); DV = (10 - (S mod 10)) mod 10
- 1. Offizielles Schweizer Ausstellerpräfix 807560 an den ersten 6 Stellen festlegen.
- 2. 13-stellige Kartenseriennummer der Krankenkasse anfügen.
- 3. Ziffern von rechts nach links beginnend ab der 19. Stelle abwechselnd mit 2 und 1 multiplizieren.
- 4. Von Ergebnissen über 9 jeweils 9 abziehen und das 10er-Komplement der Summe für die 20. Stelle bilden.